RICH – Ideen für ein stabileres,
gerechteres und realwirtschaftlich
orientiertes Geld- und Wirtschaftssystem
Diese Seite verbindet verschiedene Reformansätze rund um Geldordnung, Gemeinwohlökonomie, regionale Wirtschaftskreisläufe und eine stärkere Orientierung an der Realwirtschaft.
Meine Vision ist eine Gesellschaft,
in der wirtschaftlicher Erfolg stärker
mit gesellschaftlichem Nutzen verbunden ist.
Menschen sollen ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen können –
mit mehr Selbstbestimmung,
Verantwortung
und fairen Chancen.
Unternehmen könnten stärker danach bewertet werden,
welchen realen Beitrag sie
für Gesellschaft,
Umwelt
und Lebensqualität leisten –
nicht nur nach kurzfristiger Rendite.
Gleichzeitig braucht eine freie Gesellschaft
weiterhin Wettbewerb,
Innovation
und Leistungsanreize.
Entscheidend ist jedoch,
dass wirtschaftliche Dynamik nicht dauerhaft
zu extremer Vermögenskonzentration,
Verschuldung
oder sozialer Spaltung führt.
Viele heutige Probleme –
Inflation,
Immobilienblasen,
Wachstumsdruck
oder steigende Ungleichheit –
hängen aus meiner Sicht auch
mit der Struktur unseres Geldsystems zusammen.
Deshalb beschäftige ich mich mit verschiedenen
Reformideen rund um Geldordnung,
umlaufgesichertes Geld,
Gemeinwohlökonomie,
dezentrale Wirtschaftskreisläufe
und monetäre Reformansätze.
Vorbilder und Inspirateure
Die folgenden Denker, Ökonomen, Autoren und Gesellschaftskritiker haben meine Sichtweise besonders geprägt:
| Mahatma Gandhi | Gewaltfreier gesellschaftlicher Wandel |
| Silvio Gesell | Geld- und Bodenreform |
| Rudolf Steiner | Soziale Dreigliederung |
| P.R. Sarkar | PROUT |
| Peter Haisenko | Humane Marktwirtschaft |
| Bernhard Lietaer | Komplementärwährungen |
| Prof. Margrit Kennedy | Zinskritik und Geldreform |
| Helmut Creutz | Analyse monetärer Umverteilung |
| Werner Onken | Freiwirtschaftsforschung |
| Christian Felber | Gemeinwohlökonomie |
| Christian Kreiß | Kritik an Finanz- und Wachstumssystemen |
| Bernd Hückstädt | Gradido |
| Götz Werner | Bedingungsloses Grundeinkommen |
| Yannis Varoufakis | Kritik moderner Finanzstrukturen |
| Michael Ende | Kulturelle Kritik an Geld und Zeitökonomie |
| Volker Pispers | Gesellschafts- und Finanzkritik |
| Prof. Silja Graupe | Pluralismus in der Wirtschaftswissenschaft |
| Kalle Björn Pipoh | Integrierte Geldsystem-Ökonomie |
Vier mögliche Schritte einer Transformation
Die folgenden Schritte verstehen sich nicht als starres politisches Programm, sondern als möglicher langfristiger Entwicklungsprozess. Viele Elemente könnten unabhängig voneinander diskutiert, erprobt oder schrittweise umgesetzt werden.
Schritt 1 – Monetäre Reform:
Stärkere Orientierung der Geldschöpfung an der Realwirtschaft,
Reduktion struktureller Verschuldungsdynamiken,
Diskussion über umlaufgesichertes Geld,
alternative Geldordnungen
und demokratischere Formen monetärer Steuerung.
Schritt 2 – Regionale und gemeinwohlorientierte Wirtschaft:
Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe,
Gemeinwohlökonomie,
Komplementärwährungen,
Genossenschaften
und resilienterer lokaler Strukturen.
Schritt 3 – Institutionelle Modernisierung:
Soziale Dreigliederung: Trennung von Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Geistesleben nach Rudolf Steiner / Alexander Caspar.
Freie Bildung und Kultur, unabhängig von Politik und Wirtschaft.
Der Einheitsstaat wird durch demokratisch legitimierte, voneinander unabhängige Institutionen ersetzt.
Schritt 4 – Bewusstseins-Wandel:
Nicht erzwingbar – erst ein kollektiver innerer Wandel ermöglicht Konzepte wie PROUT (P.R. Sarkar) und Gradido (Bernd Hückstädt) in ihrer vollen Tiefe.
Das Endziel: Wert entsteht nicht mehr aus Angebot und Nachfrage, sondern aus Qualität, Einzigartigkeit und gelebter Solidarität.
Geld-Schöpfung durch menschliche Existenz nicht über seine Lebensleistung.
Konkrete Reform-Idee als Schritt 1
Die Idee der humanen Marktwirtschaft nach Peter Haisenko versteht sich als ein möglicher Reformansatz für ein stabileres, stärker realwirtschaftlich orientiertes Geldsystem.
Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem folgende Fragen:
- Wie kann Geldschöpfung demokratischer organisiert werden?
- Wie lassen sich extreme Vermögenskonzentrationen reduzieren?
- Wie können regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt werden?
- Wie kann langfristiges Denken wirtschaftlich attraktiver werden?
- Wie können Inflation und Verschuldungsdruck strukturell reduziert werden?
Der im Video vorgestellte Ansatz verbindet Elemente aus umlaufgesichertem Geld, Gemeinwohlökonomie, regionalen Wirtschaftskreisläufen (Dezentralisierung), monetärer Reform und einer stärkeren Orientierung an der Realwirtschaft.
Beratung
Neben der Informations-Tätigkeit zu wirtschaftlichen Reformthemen biete ich auch persönliche Beratung zu beruflicher Orientierung, Selbstständigkeit, Lebensgestaltung und individueller Neuorientierung an.
Weiterführende Links
Blog
Social Media
besseres-geldsystem.de
#momobewegung
Theatergruppe zur Geld- und Wirtschafts-Reform
Humane Marktwirtschaft nach Peter Haisenko – Buchauszüge
Humane Marktwirtschaft nach Peter Haisenko – Review von Hermann von Bering
Zusammenstellung von Werken und Ideen zu einer Geldreform (Universität Berlin)
monneta.org (gegründet von Prof. Dr. Margrit Kennedy)
Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung (Dipl.-Ökonom Werner Onken)
Karte der Geldwandel-Akteure
Renate Börger's und Simon Sonnenberg's Zusammenstellung von 8 Lösungen für ein Geld der Zukunft
Simon Sonnenberg's, Norbert Bernholt's und Michael W. Bader's Denkfabrik für neue Geldsysteme
Geldgipfel.de der GLS Bank Stiftung
Zinsverbot und Jubeljahr (Rückgabe von Landbesitz) im alten Testament (Lev 25, 36 / 3. Mose 25:36-37)
Zinsverbot im Koran ("Riba")
Wiki Selbstverwirklichung
Wiki Humane Marktwirtschaft
Wiki Alleinstellungsmerkmal
Wiki Umlaufgesichertes Geld
Über mich
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